Ortsverband Neureut

Der Ortsverein Neureut von Bündnis 90/Die Grünen gründete sich offiziell am 15. Oktober 2014 als Untergruppe des Kreisverbandes Karlsruhe. Weiter…

Aus dem Ortschaftsrat:

NN 44/17 02.11.2017

Spendensammlung gegen die 2. Rheinbrücke

Bei der Info-Veranstaltung der Gegner der zusätzlichen Rheinbrücke am 11.10. 2017 in Knielingen waren auch viele Neureuter Bürgerinnen und Bürger anwesend. Es ging um den gerade erst ergangenen Planfeststellungsbeschluss. Die sog. 2. Rheinbrücke soll voraussichtlich an die B36 in Höhe von Neureut-Süd angeschlossen werden. Eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens in der Welschneureuter Straße, dem Klammweg und der Straße am Wald wären wahrscheinlich die Folge! Das ist unzumutbar und keinesfalls tolerabel.

Die Gegner einer zusätzlichen Straßenbrücke wollen dagegen vor dem Verwaltungsgericht klagen. Es sind Bürgervereine, Umwelt-, Naturschutz- und Verkehrsverbände aus Baden und der Pfalz sowie betroffene Einwohner aus Karlsruhe und der Region. Klageführer ist der BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland. Die Klage kostet viel Geld, rund 40.000 Euro.

Die bestehende Rheinbrücke braucht Hilfe! Durch Sanierung: 2018 baut Baden-Württemberg einen neuen Belag aus ultrahochfestem Beton ein. Durch Ersatz: Eine moderne Brücke ANSTELLE der jetzigen ließe sich ohne lange Sperrungen bauen. So eine Ersatzbrücke hat enorme Vorteile:

– kein zusätzlicher Natur- und Landschaftsverlust

– kein zusätzlicher Autoverkehr und dadurch kein zusätzlicher Lärm und Dreck

– pro Richtung drei Fahr- plus ein Standstreifen plus Radweg (statt bisher ohne Standstreifen)

– zwei selbsttragende, unabhängige Teilbrücken statt heute nur einer Tragkonstruktion; das sichert gegen Ausfall der Verbindung, zum Beispiel bei Unfällen

– kein Chaos auf der Südtangente wie bei der zusätzlichen Straßenbrücke

– wesentlich kostengünstiger und genehmigungsrechtlich einfacher als eine zusätzliche Brücke.

Und nicht zuletzt: Der Klimaschutz braucht die Energiewende mit viel weniger CO2 -Ausstoß. Unverzichtbar ist daher eine Verkehrspolitik weg von PKW und LKW.

Für die Klage werden noch Spenden benötigt, jeder Euro ist sehr willkommen!

Spendenkonto des BUND RV Mittlerer Oberrhein, Sparkasse Karlsruhe: IBAN DE98 6605 0101 0108 2558 37, Verwendungszweck „keine 2. Rheinbrücke, keine Nordtangente“

 

NN 35/17 31.08.2017

GRÜNE Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt in Karlsruhe

Haustürwahlkampf KGE

Grüner Haustürwahlkampf: A. Salomon, K. Göring-Eckhardt und S. Hugenschmidt Foto: S. Hugenschmidt

Am letzten Freitag durften wir unsere Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt in Karlsruhe begrüßen. „Katrin ist eine Powerfrau: trotz des engen Zeitfensters hat sie es sich nicht nehmen lassen, uns im Haustürwahlkampf zu unterstützen“, freut sich unsere Neureuter Fraktionsvorsitzende Stephanie Hugenschmidt.

Im anschließenden Diskussionsforum, moderiert von Alexander Salomon (MdL) verdeutlichten Katrin Göring-Eckardt und Sylvia Kotting-Uhl (MdB) unsere Kandidatin für den Karlsruher Wahlkreis und atompolitische Sprecherinwie wichtig eine hohe Wahlbeteiligung ist, und, dass es im Zeitalter der Klimakatastrophe mehr denn je auf die Grüne Haltung ankommt.

Für ein gutes Morgen und für die Zukunft unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen setzen wir GRÜNE alles daran, dritte Kraft zu werden. Bei der anstehenden Bundestagswahl wird entschieden, in welche Richtung sich unser Land entwickelt. Vieles ist gut in unserem Land. Aber vieles muss angepackt werden, damit es auch morgen so bleibt. Das zeigen die aktuellen Skandale (z. B. Diesel, Läusegift in den Eiern) und die stark zunehmenden klimabedingten Katastrophen. Hier brauchen wir entschiedene Taten statt nur Worte, um die Gesundheit der Menschen zu schützen, die Umwelt zu bewahren und die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Gerade beim Klimaschutz und der Atomfrage ist nur auf uns GRÜNE Verlass. Es muss sich einiges ändern, damit wir auch weiter gut leben können!

Neureuter Nachrichten 33/17 17.08.2017

Termine:

Katrin Göring-Eckardt kommt!

Wann: 25.08.2017 um 18:15 – 20:15
Wo: Durlacher Schlossplatz

Podiumsdiskussion zur BTW mit Sylvia Kotting-Uhl

Wann: 31.08.2017 um 18:30 – 21:00
Wo: IHK Karlsruhe Lammstr. 13-17 Karlsruhe
Veranstalter: Wirtschaftsjunioren Karlsruhe

Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt nach Karlsruhe

Wann: 15.09.2017 um 17:30 – 19:00
Wo: Tollhaus Alter Schlachthof Karlsruhe

 

Die Ambrosia-Ausreißgruppe der Neureuter Grünen braucht Verstärkung!

Zu den zwei bekannten Standorten Linkenheimer Landstraße und Fortuna Kirchfeld sind jetzt noch zwei Gebiete dazu gekommen. Wer Interesse hat uns bei der Bekämpfung der Ambrosie zu unterstützen, der melde sich unter der Telefonnummer 0163 7347 531 (Hr. Metzger).

 

Den europäischen Gedanken wieder stärken

Einen überzeugten Europäer konnte die Fraktionsvorsitzende der Neureuter GRÜNEN, Dr. Stephanie Hugenschmidt, am 19. Juli bei einer Veranstaltung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Karlsruhe im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) begrüßen. Der Europaabgeordnete Reinhard Bütikofer ging an diesem Abend gemeinsam mit Sylvia Kotting-Uhl MdB der Frage nach: „Wie viel Europa wollen wir?“

Dr. Stephanie Hugenschmidt (links) und Reinhard Bütikofer (rechts)

Dr. Stephanie Hugenschmidt (links) und Reinhard Bütikofer (rechts)

Nach einem kurzen Einblick in die Hintergrundthematik, skizzierten die beiden Abgeordneten ihre Visionen von einer zukünftigen europäischen Zusammenarbeit. Nach dem Brexit, den Bütikofer als Warnschuss wertete, oder auch der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA, erfahre die Europäische Union seiner Ansicht nach wieder mehr an Zustimmung. „Europa ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Europa“, stellte Kotting-Uhl zusammenfassend fest.

Verbraucherschutz, innere und äußere Sicherheit, ein humanitärer Umgang mit den Flüchtlingen, die ökologische Verantwortung vor allem im Kampf gegen den Klimawandel, die Verteidigung von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten – „wenn Europa seine Werte und Interessen in der Welt vertreten will, geht das nur gemeinsam“, ist sich Bütikofer sicher. „Die Resonanz des Abends zeige, dass vielen Bürgern daran gelegen ist, den europäischen Gedanken wieder zu stärken“, freute sich Stephanie Hugenschmidt im Rückblick der Veranstaltung.

 

Ambrosienaktion der Grünen Neureut in Kirchfeld-Nord am Freitag 30. Juni

Ambrosien_Kirchfeld_Nord_Volkswohnung_nördlich_Sportplatz_Fortuna_22_07_2016Die Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) ist eine aus Nordamerika eingeschleppte und sich dank des Klimawandels auch hier rasch ausbreitende Pflanze. Sie blüht von Juli bis Oktober, kann bis zu 1,8 m hoch werden und besitzt das weltweit stärkste Pollenallergen. Eine einzige Pflanze kann bis zu 1 Milliarde Pollen bilden. Vor allem durch den Pollen, aber auch durch Kontakt mit Blättern und Stengeln können bei Menschen allergische Erkrankungen der Atemwege (Heuschnupfen, Atembeschwerden, Asthma) und der Haut (Kontaktekzem) hervorgerufen werden. Weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen sind u.a.  Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Die Ambrosie stellt deshalb eine zunehmende Gefahr für die Bevölkerung dar.

Die Grünen Neureut führen daher am Freitag  30. Juni ab 19 Uhr eine Ambrosien-Erkundung und gegebenenfalls eine Ausreißaktion in Kirchfeld-Nord durch. Denn dort hatten wir im Sommer 2016 ein großes Ambrosienvorkommen entdeckt und ausgerissen (siehe Bild). Bitte Gartenhandschuhe mitbringen! Treffpunkt ist vor dem Eingang von „FV Fortuna Kirchfeld“, Abraham-Lincoln-Allee 1. Telefonisch erreichbar sind wir unter 0163 7347 531 (Herr Metzger).

Vorschau: voraussichtlich Mitte Juli werden wir zusammen mit dem Umweltamt Karlsruhe und der Ortsverwaltung Neureut  (Bauhof) wieder eine Ambrosien-Ausreißaktion an der Linkenheimer Landstraße durchführen.

 

Neureuter Nachrichten 19/17

Naturschutz-Radtour im Karlsruher Norden führte durch die Neureuter Flur

Zu einer Naturschutz-Radtour im Karlsruher Norden mit Staatssekretär Andre Baumann luden letzte Woche unsere beiden Grünen Landtagsabgeordneten Bettina Lisbach und Alexander Salomon ein. Dieser Einladung folgten auch unsere Grünen Ortschaftsräte Dorothee Hansis, Stephanie Hugenschmidt und Thomas Metzger, schließlich galt es doch auch die Einzigartigkeit der Areale auf Neureuter Gemarkung zu beleuchten. Mit von der Partie waren weiter unsere grünen Stadträte Renate Rastätter und Johannes Honné und von den Umweltverbänden Hartmut Weinrebe (BUND) und Artur Bossert (NABU).

NeureuterGrüne

Unter sachkundiger Führung von Frau Rhode und Herrn Hacker vom Umweltamt Karlsruhe starteten wir im Naturschutzgebiet Alter Flughafen. Hier betonte Umweltbürgermeister Klaus Stapf, dass es eines zähen Ringens über fast 30 Jahre hinweg bedurfte, bis dieser Standort unter Schutz gestellt wurde.

Im Anschluss radelten wir nach Neureut: hier engagieren wir uns aktuell für die Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten und Flächenhaften Naturdenkmälern. Auch bezüglich dieser Neureuter Gebiete weiß man seit fast 30 Jahren um ihre hohe Schutzwürdigkeit. Mit dem Antrag zur Ausweisung von Schutzflächen und einer Exkursion brachten wir hier den „Stein ins Rollen“. Zumindest die „Toskana“, ein Kleinod auf Neureuter Gemarkung hat nun gute Aussichten endlich unter Schutz gestellt zu werden: der Neureuter Ortschaftsrat stimmte diesem, nach Änderungsantrag der SPD, zu. Wir werden diesen Prozess weiterhin eng begleiten.

Abschließend diskutierten wir im Hardtwald über das Problem der Neophyten mit Forstamtsleiter Kienzler. Zur Thematik ergänzten wir Neureuter Grüne eine weitere Problempflanze, nämlich die Ambrosie und deren Bekämpfung. In Neureut befinden sich zwei große Standorte, die wir Grüne seit nunmehr 2 Jahren versuchen, mittels schweißtreibenden Ausreißaktionen, zu bekämpfen. Auch die Stadt Karlsruhe hat mittlerweile hierzu eine Ausreißaktion organisiert. Erste Teilerfolge sind erfreulicherweise bereits sichtbar.

Herr Baumann erläuterte dazu, dass die Ambrosie in Gebieten mit hoher Verbreitung bereits einen hohen volkswirtschaftlichen Schaden anrichtet. Erfreulicherweise teilte er unsere Meinung, dass am Standort Neureut reelle Chancen einer Ausbreitungsverhinderung bestünden. Gleichwohl betonte Fraktionsvorsitzende Stephanie Hugenschmidt, dass hierfür landesweit mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden sollten. Sie bat um Prüfung und Unterstützung seitens der Landtagsvertreter, schließlich sei dies ein übergreifendes Thema und beschränke sich nicht nur auf Neureut bzw. Karlsruhe.

Neureuter Nachrichten 18/17

Knöterich-weg-Aktion in Neureut-Kirchfeld

Knöterich-weg-AktionWie in der letzten Ausgabe der Neureuter Nachrichten zu lesen war, haben wir Grünen Neureut eine Knöterich-weg-Aktion durchgeführt. In einem Grünbereich am Waldmeisterweg in Neureut-Kirchfeld wurde vor geraumer Zeit durch illegal abgelagerte Gartenabfälle ein Japanischer Stauden-Knöterich angesiedelt, der sich durch seine Rhizome schnell verbreitete. Mit Hacken und Grabgabel machten sich drei grüne Ortschaftsräte, Dr. Stephanie Hugenschmidt, Karin Heidke und Thomas Metzger, sowie der Vorsitzende der Neureuter Grünen Klaus Junker an die Arbeit das Areal vom Knöterich zu befreien. Nach gut zwei Stunden harter Arbeit wurden mehr als 2/3 des bewachsenen Bereiches vom Knöterich befreit.

Knöterich-weg-Aktion in der Kirchfeldsiedlung

Staudenknöteriche (Fallopia ssp.) breiten sich in Deutschland schon seit dem 19. Jahrhundert zunehmend aus. Anfangs noch unbemerkt, ist inzwischen kaum zu übersehen, wie rasant sich dieser invasive Neophyt immer weiterverbreitet und dabei die einheimische Flora verdrängt. Auf keinen Fall sollten Staudenknöteriche noch angepflanzt werden! Alle Staudenknöteriche besitzen ein ausdauerndes unterirdisches Rhizomgeflecht, aus dem im Frühjahr die zwei bis vier Meter hohen Triebe mit hohlen Stängeln wachsen. Die ovalen Blätter sind je nach Art 20 bis 40 cm lang und nach vorn leicht zugespitzt. Relativ spät im Juli bis August erscheinen die vielen weißen Blütenstände; dann sind die Pflanzen leicht in der Landschaft zu erkennen. Da bei uns anscheinend fast nur weibliche Pflanzen existieren, entstehen viele kleine Früchte mit Flügeln, die aber keine keimfähigen Samen enthalten. Die Verbreitung der Staudenknöteriche erfolgt in der Regel über Rhizomteile, die mit jeder Bodenbewegung verteilt werden können.

Wir wollen ein relativ neues Vorkommen des japanischen Knöterichs am Waldmeisterweg in der Kirchfeldsiedlung, welches durch illegal abgelagerte Gartenabfälle entstanden ist, gemeinsam entfernen.

Dazu treffen wir uns am Samstag 29. April um 10 Uhr Ecke „An der Trift“ / „Ginsterweg“. Bitte Gartenhandschuhe mitbringen! Erreichbar sind wir unter der Handy-Nr. 01637347531. Diese Ausreißaktion ersetzt unsere diesjährige Dreck-Weg-Aktion. Im Spätsommer werden wir auch wieder eine Ambrosien-Ausreißaktion zusammen mit dem Umweltamt Karlsruhe durchführen.

Neureuter Nachrichten 15/17

Rahmenplan Neureut und „Dreck weg“-Aktion

Am letzten Mittwoch fand in der Badnerlandhalle eine Veranstaltung der Stadtverwaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Erstellung eines Rahmenplans Neureut zur Findung von für den Wohnungsbau geeigneten Flächen statt. Zuerst wurden vom BM Obert die möglichen Neureuter Prüfflächen vorgestellt. Es handelt sich grob gesagt um 4 Gebiete:  Im Westen „Südliches Oberfeld“ und „Neubruch“ und im Osten „Zentrum 3/Mitteltorstraße“ und „Grüner Weg“.  Zusammen kommt man da auf ca. 40 ha Prüfflächen für ca. 5500 neue Einwohner. Uns ist das deutlich zu viel und wir hoffen, dass der Gemeinderat hier noch nach unten korrigierend eingreifen wird. Weiterhin wurde ein mit diesen Prüfflächen und deren Umgebung zusammenhängendes neues Verkehrsgutachten vorgestellt. Gemessen wurde am Dienstag 7.2. von 6-20 Uhr.  Natürlich müssen die neuen Wohngebiete an die bestehenden Straßen angeschlossen werden, was mehr Verkehr bedeutet. Aber am meisten Mehrverkehr, also ca. 1400-4000 Fahrzeuge pro Tag (es gibt da mittlerweile 3 verschiedene Gutachten), wird von der erwarteten 2. Rheinbrücke mit B36-Anbindung auf der Welschneureuter Straße, dem Klammweg, der Straße „Am Wald“ und dem Bocksdornweg hinzukommen. Selbst die anwesenden Befürworter der 2. Rheinbrücke waren schockiert und forderten lautstark verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie z.B. ein LKW-Durchfahrtsverbot für die Welschneureuter Straße.  Wir fordern das schon lange, obwohl es sicher nicht ausreichen wird und nur ein erster Schritt sein kann.

Unsere diesjährige „Dreck weg“-Aktion findet am Samstag 29. April ab 10 Uhr statt. Der Treffpunkt wird noch bekanntgegeben.

Krötenwanderung am Heidesee
Am Heidesee paaren sich und wandern momentan wieder die Erdkröten (Bufo Bufo). Gerade nachts bleiben sie, wohl von der Wegbeleuchtung geblendet, gerne auf dem Fahrradweg verlängerter Bärenweg sitzen. Dort laufen sie leider Gefahr, von Fahrradfahrern unbeabsichtigt überfahren zu werden. Mutige nehmen sie einfach und völlig gefahrlos in die Hand und heben sie über den Weg Richtung Heidesee. Denn dahin wollen sie ja eigentlich zum Ablaichen. Kröten kehren immer wieder zu Ihrem Geburtsort zurück…

Mentrup_HugenschmidtAus der Mitgliederversammlung
Auf unserer letzten Mitgliederversammlung hatten wir Herrn OB Dr. Mentrup zu Gast. Er versicherte uns, sich für eine Herausnahme der Nordtangenten-Trasse aus dem Regionalplan, und damit auch aus dem Flächennutzungsplan, einzusetzen. Dies war ja unser erfolgreicher Antrag der letzten Ortschaftsratssitzung. Herr Dr. Mentrup ist guten Mutes, die Herausnahme der NT-Trasse in guter Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden zu erreichen.

Spatenstich für die Bundeswehrfachschule
Unser Ortschaftsrat Thomas Metzger und unser Vorsitzender Klaus Junker waren am letzten Donnerstag in der Kirchfeldkaserne zu Gast beim ersten Spatenstich für das neue Gebäude der Bundeswehr-Fachschule. Wir GRÜNEN begrüßen diese wichtige und umfangreiche Bildungsmöglichkeit. Sie soll den Soldatinnen und Soldaten nach ihrem zeitlich befristeten Dienst den Wiedereinstieg in die Zivilgesellschaft erleichtern.

Themen der letzten Ortschaftsratssitzung stoßen auf reges Interesse
Auf der letzten Ortschaftsratssitzung am 22. Februar herrschte großer Andrang, fast 50 Besucher waren gekommen.

Stromtrasse möglichst schonend an Neureut vorbeiführen
Entlang der B36 sollen von Eggenstein kommend neue Stromleitungsmasten für eine Strom-Netzverstärkung gebaut werden. Obwohl die genaue Trassenführung noch nicht feststeht zeichnet sich ab, dass die Strommasten am nordwestlichen- und südwestlichen Ende von Neureut ca. 100-200 m an die Wohnbebauung heranreichen könnten. Eine eventuelle alternative Trassenführung noch weiter westlich würde durch ein Vogelschutz- und eventuell auch durch ein Naturschutzgebiet führen. Wir GRÜNEN informieren uns momentan über die technische Machbarkeit eines Strom-Erdkabels und erhoffen uns davon eine geringere Belastung durch elektromagnetische Felder. Derzeit befürchten wir, dass einerseits die bestehende Trasse ertüchtigt wird und zudem eine neue Trasse entlang der B36 gebaut wird. Voraussichtlich am 4. April wird zu diesem Thema eine Infoveranstaltung der Ortsverwaltung in der Badnerlandhalle stattfinden.  Wir GRÜNE Neureut haben angeregt, dass dazu auch Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz eingeladen werden.

GRÜNER Antrag zur Herausnahme der Nordtangententrasse einstimmig vom Ortschaftsrat angenommen
Die Nordtangente mag zwar politisch derzeit vom Tisch sein, doch perspektivisch ist sie dies mitnichten! Die GRÜNE Fraktion Neureut hat daher auf der letzten Sitzung des Ortschaftsrates die Herausnahme der Nordtangenten-Trasse auf der Gemarkung von Karlsruhe-Neureut aus dem Regionalplan gefordert (siehe auch Bericht BNN vom 23. 2. 17). Wir erhoffen uns dadurch, dass KEINE Nordtangente mehr quer durch Neureut gebaut werden kann. Stattdessen sollen die Flächen der Stadtentwicklung bzw. einem Grünzug zugeführt werden.  Ein weiterer wichtiger Schritt zur Verhinderung der Nordtangente ist gelungen: Unser Antrag wurde vom Ortschaftsrat einstimmig angenommen. Jetzt wird sich der Gemeinderat im Nachbarschaftsverband dafür einsetzen. Eine entsprechende Zusage von OB Dr. Mentrup liegt schon vor.

GRÜNE Neureut bringen den Stein ins Rollen und setzten sich für Ausweisung von FND und LSG ein
Desweiterhin setzten sich die GRÜNEN Neureut für die Ausweisung von Flächenhaften Naturdenkmalen (FND) und von Landschaftsschutzgebieten (LSG) in der Neureuter Flur ein (siehe NN 26.1.17) Diese Flächen sind teilweise zeitgleich im Fokus der Stadtplanung hinsichtlich einer möglichen Wohnbebauung und im Fokus der Naturschutzbehörden hinsichtlich der Ausweisung von FND und LSG. Dass diese Flächen sehr wertvoll sind, weiß man z.T. bereits seit fast 30 Jahren! Ein Einblick dazu konnten sich Interessierte bei der von uns angebotenen Exkursion durch die Neureuter Flur verschaffen (siehe BNN 6.2.17 und NN 9.2.17)

Doch der politische Wille, diese Flächen nun endlich entsprechend auszuweisen, war bislang nicht vorhanden. Daher haben die GRÜNEN Neureut im Januar 2017 einen Antrag auf Prüfung der Schutzwürdigkeit und Schutzbedürftigkeit dieser Flächen gestellt.
Eine weitere GRÜNE Initiative war der Brief an OB Mentrup, den wir gemeinsam mit der SPD und Klaus Bluck (fraktionslos) an den OB geschickt haben und hierin eindringlich auf Prüfung zur möglichen Ausweisung von FND und LSG gebeten haben. Es ist ein großer Erfolg, dass OB Mentrup zugesagt hat, diese Flächen nun zügig prüfen zu lassen.

Wir GRÜNEN Neureut sind einerseits sehr enttäuscht, dass sich der Ortschaftsrat Neureut – nach kontroverser Diskussion – und Änderungsantrag der SPD nur auf die Ausweisung der „Toskana“ als Flächenhaftes Naturdenkmal verständigen konnte. Doch wir geben nicht auf, denn wir hätten uns natürlich gewünscht, dass der OR sich ebenso für den Bereich Heidesee und Sanddüne als FND ausspricht. Es gibt also noch viel für uns zu tun!

Gleichwohl ist es ein großer Erfolg, dass nun nach nunmehr fast 30 Jahren Fahrt in die Naturschutzdiskussion gekommen ist und der „Stein ins Rollen kam“. Zumindest die Toskana – ein Kleinod auf Neureuter Gemarkung – hat nun gute Aussichten endlich unter Schutz gestellt zu werden.


 

Bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2014 erzielten die Neureuter Grünen einen fantastischen Wahlerfolg, den größten je erreichten Zuwachs, von 11,7% auf 19,1%, und dadurch die Verdoppelung der Sitze im Ortschaftsrat von zwei auf nunmehr vier Sitze. Damit sind die Grünen in Neureut die drittgrößte Fraktion, und stellen einen der stellvertretenden Ortsvorsteher.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei unseren Wählerinnen und Wählern und allen, die zum Wahlerfolg beigetragen haben, bedanken!

In der letzten Ortschaftsratsitzung wurden fünf Ortschaftsräte verabschiedet, darunter auch Klaus Junker. Nach dreißigjährigem Engagement in der Kommunalpolitik und davon 15 Jahre vielschichtiger Arbeit als Ortschaftsrat zum Wohle Neureuts, freut er sich nun auf den verdienten Ruhestand. Dazu wünschen wir Dir, lieber Klaus und Deiner Familie alles Gute und sagen Dank für die vielen Stunden Deines positiven Wirkens.

Ortschaftsratsfraktion

In einer konstituierenden Ortschaftsratssitzung wurden die Mitglieder des neuen Ortschaftsrates vereidigt, darunter auch wir vier Mitglieder der Grünen-Fraktion:

HugenS1Bild Dr. Stephanie Hugenschmidt
Fraktionsvorsitzende
Schwerpunkt Umwelt und Schule
hugenschmidt.drs@web.de
Tel. 0721 – 78 36 992

Karin Heidke – stellvertretende Fraktionsvorsitzende
Schwerpunkt Verkehr und Schule
heidke.karin@gmail.com
Tel. 0157 – 82 21 76 31

Thomas Metzger – 3. stellvertretender Ortsvorsteher
Schwerpunkt Soziales und Verkehr
thomas_metzger2000@yahoo.de
Tel. 0721 7836 7146

Dr. Dorothee Hansis
Schwerpunkt Soziales und Umwelt
dorothee@hansis.eu
Tel. 0179 49 66 861

Nächste Termine für die kommenden OV-Treffen:

noch offen

Ort:

Pizzeria “La Famiglia” beim TC Neureut
Rechts der langen Richtstatt 6
76149 Karlsruhe-Neureut