Wie können wir die Bienen retten? Das wollen wir in einer Veranstaltung mit MdB Harald Ebner, Mitglied des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, und Stadträtin Renate Rastätter zur Landwirtschaft und Artensterben am 1. März mit Euch diskutieren. Wir starten um 19:30 Uhr im Café Cielo, Pfinztalstr. 56A.
Insekten sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Ökosysteme. Ein Drittel der globalen Nahrungsproduktion und viele Wildpflanzen hängen von der Bestäubungsleistung von Honigbienen, Wildbienen und anderen Insekten ab. Mehrere Untersuchungen belegen dramatische Abnahmen bei den Insekten- und Vogelbeständen. Wenn nicht gehandelt wird, droht die Horrorvorstellung eines stummen Frühlings Wirklichkeit zu werden.
Eine wesentliche Rolle bei diesem Artenschwund spielt die intensive Agrarwirtschaft. Blütenarme Monokulturen, ausgeräumte Feldfluren und immer weniger Wiesen in unserer Landschaft führen zu Nahrungsmangel und Lebensraumschwund. Auch der hohe Pestizideinsatz mit Ackergiften wie Glyphosat und Neonicotinoide bedroht Bienen und Co.
Der große Erfolg des Volksbegehrens in Bayern zeigt, dass die Menschen von der Politik wirksames Handeln zum Insektenschutz erwarten, vor allem in der Agrarpolitik.
Wir wollen die aktuelle Lage und Ursachen des Insektensterbens aufzeigen und diskutieren, welche Rahmenbedingungen wir ändern müssen, damit Landwirtschaft insektenfreundlich wird und sich das für bäuerliche Betriebe auch rechnet. Harald Ebner wird als Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik der grünen Bundestagsfraktion die Politik der Bundesregierung kritisch analysieren und uns von seiner Arbeit zu diesen Themen im Bundestag berichten.