Beitrag des GRÜNEN Ortsverbands für den KNIELINGER Nr. 120

Knielingen hat gewählt

Während wir diesen Artikel schrieben, waren die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg vom 08. März 2026 gerade ein paar Tage bekannt – und wenn Sie, liebe Knielingerinnen und Knielinger, diesen Beitrag lesen, findet vielleicht schon die erste Sitzung des neuen Landtages statt und der Ministerpräsident kann gewählt werden. Vorgesehen ist es für den de 12.Mai 2026.

Als grüner Ortsverband freuen wir uns über die gute Wahlbeteiligung: Zwei von drei Wahlberechtigten haben mitgestimmt; damit liegen wir knapp unter dem Karlsruher Durchschnitt von ca 70 %.

Beim Infostand kurz vor der Wahl haben wir auf dem Elsässer Platz zahlreiche Gespräche geführt und oft gehört, dass viele Knielinger*innen Cem Özdemir zutrauen, die gute Arbeit der grünen Landesregierung fortzusetzen. Wir sind stolz, dass die Grünen auch in unserem Stadtteil mit 33 % die meisten Zweitstimmen erreicht haben.

Benjamin Bauer, Stadtrat seit 2019, wurde im Karlsruher Westen – u.a. mit 1.446 Stimmen aus Knielingen – als grüner Direktkandidat gewählt und wird in Stuttgart die Arbeit von Alexander Salomon fortsetzen, der nicht wieder angetreten ist.   
Benjamin Bauer hat im Vergleich aller grünen Direktkandidat*innen aus Baden-Württemberg mit 39,3 % der Stimmen das viertbeste Erststimmenergebnis erzielt!         
Wir haben ihn bereits mehrfach bei uns zu Gast gehabt und werden mit ihm als unserem neuen Landtagsabgeordneten weiterhin zu aktuellen Knielinger Themen im Gespräch bleiben.

Das nächste öffentliche Treffen des Knielinger Ortsverbandes der GRÜNEN wird am Donnerstag, dem 25. Juni um 18.30 Uhr im Gasthaus Rose an der Ecke Neufeld-/Eggensteiner Straße stattfinden.           
Wir wollen uns dann über die aktuelle politische Situation austauschen – sicher wird bis dahin auch schon deutlicher sei, wie es mit der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg weiter geht.        
Wir laden Sie / Euch herzlich dazu ein! Und wie immer sind wir interessiert und freuen uns, von unseren Gästen Rückmeldungen über Knielinger Anliegen zu bekommen.

Unsere Gärten und Balkone fit machen für Wildbienen und Co.

Im Frühjahr wird in Knielinger Gärten, auf Terrassen und Balkonen fleißig gepflanzt und gesät. Dabei können wir auch im Kleinen dazu beitragen, eine insektenfreundlichere Umwelt zu schaffen.

Neben den bereits bekannten Ursachen für die erschreckende Abnahme von Insekten, Wildbienen, Schmetterlingen usw. – wie die Zerstörung natürlicher Lebensräume, großflächiger Einsatz von Insektiziden und Pestiziden in der Landwirtschaft – macht sich seit einigen Jahren eine weitere Gefahr breit: die Asiatische Hornisse Vespa velutina.  

Diese eingeschleppte Asiatische Hornisse ist eine enorm anpassungsfähige Räuberin, die fast jede Insektenart frisst, die sie auf Blüten antrifft. Sie ist nicht nur eine Bedrohung für die Honigbienen, sondern auch für alle anderen Bestäuber, darunter auch Hummeln und Wildbienen. Umso wichtiger, dass wir unsere Gärten möglichst (Wild-) Bienenfreundlich gestalten!

Wichtig ist es, neben dem Nahrungsangebot auch Möglichkeiten zum Nisten und Überwintern zu schaffen. In Deutschland gibt es 560 Wildbienenarten mit unterschiedlichen Lebensweisen und Bedürfnissen. Daher gibt es eine Vielfalt von Möglichkeiten, sie zu unterstützen:

– Verschiedene heimische ein- und mehrjährige Wildblumen sowie blütenreiche Kräuter, Gehölze, Kletterpflanzen und Sträucher anpflanzen, die dann im Wechsel das ganze Jahr über Nahrung bieten.

– Möglichst Pflanzen mit ungefüllten Blüten wählen, denn gefüllte Blumensorten bieten keinen oder nur wenig Nektar und Pollen.

– Gerne auch Wildblumen gedeihen lassen, die sich von selber ansiedeln (Disteln, Ehrenpreis). In der Wiese Klee, Wegerich, v.a. Löwenzahn (dies sind frühe und oftmals wichtige Nahrungsquellen).

– Ein bienenfreundlicher Garten stellt Bienen auch gute Nistplätze zur Verfügung: Natürliche aus Totholz sowie auch Insekten-Nisthilfen oder freigehaltene sandige Flächen.

– Wildbienen mögen unaufgeräumte Flächen und ungestörte Ecken mit Laub und Reisig. Im Herbst hilft es ihnen, wenn verblühte Stauden stehen bleiben dürfen und allerfrühestens im März zurückgeschnitten werden. Hier finden sie Unterschlupf für den Winter.

Viele weitere Tips finden Sie/ findet Ihr bei Umwelt- und Naturschutzverbänden, z.B. beim BUND  https://www.bund.net/themen/tiere-pflanzen/wildbienen/wildbienen-helfen/pflanzen-fuer-wildbienen-so-helfen-sie-den-bienen/

Informationen zu unseren GRÜNEN Aktivitäten für Knielingen gibt es auf unserer Homepage: https://gruenekarlsruhe.de/ortsverbaende/knielingen/


Termin und Ort unserer weiteren regelmäßigen, etwa monatlichen Treffen erfahren Sie bei Interesse bei Karin Wolff unter knielingen@gruenekarlsruhe.de.

Wir trauern um Christa Caspari
Lesung mit Penny Prinz