Radschnellweg Karlsruhe – Ettlingen

©Ulrike Heiß für Die Grünen Karlsruhe

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant einen Radschnellweg zwischen Karlsruhe und Ettlingen. Dazu wurde ein Scoping-Verfahren durchgeführt, bei dem bis zum 1. Juli Stellungnahmen eingereicht werden konnten. Um möglichst viele Gesichtspunkte und Interessen zu hören und zu sammeln, fand am 11. Juni eine vom Ortsverband Rüppurr/Weiherfeld/Dammerstock organisierte Radexkursion statt. Mit dabei war unser Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Aljoscha Löffler, Vertreter des ADFC, des Bürgervereins Weiherfeld-Dammerstock, des BUND und vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein und interessierte Bürger*innen. Sie gaben grundlegende Hinweise und reichlich Auskunft zu planerischen und praktischen Fragen möglicher Wegführungen.

Was ist überhaupt ein Radschnellweg?

Radschnellwege sind extrabreite, direkte und möglichst kreuzungsfreie Wege, auf denen Radfahrende jeden Alters im eigenen Tempo direkt und sicher zum Ziel kommen. Eine klare Kennzeichnung und gute Beleuchtung der Fahrspuren erhöhen die Sicherheit und durch die Breite der Wege ist es möglich problemlos nebeneinander zu fahren oder zu überholen. Obwohl man nicht unbedingt schneller fährt als auf herkömmlichen Radwegen, verkürzt sich die Fahrtzeit aufgrund der wenigen Stopps erheblich. Dadurch wird das Radfahren auch auf längeren Strecken attraktiv.

In diesem Flyer des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg wird kurz und anschaulich erklärt, was Radschnellwege auszeichnet: https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/Brosch%C3%BCren_Publikationen/Radschnellwege_Flyer_191121.pdf

Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant mit sechs Streckenvarianten (Pressemitteilung des RP: gruenlink.de/26jo). Diese führen von Ettlingen kommend entlang vorhandener Wege über die Rüppurrer Wiesen und durch den Grünstreifen zwischen Weiherfeld und Dammerstock oder entlang der Bahntrasse durch die Schrebergärten am Scheibenhardter Weg und durch Weiherfeld.